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Itsukushima-Schrein (Miyajima)

Itsukushima-Schrein (Miyajima)

Auf der Karte

Das schwimmende Torii

Das Tor steht im Meer, und darum geht es. Der Itsukushima-Schrein ist ein Shinto-Schrein auf der Insel Itsukushima, die fast alle Miyajima nennen, in der Stadt Hatsukaichi in der Präfektur Hiroshima. Sein Otorii, das große Tor, ist rund 15 Meter hoch, zinnoberrot gestrichen und aus fäulnisbeständigem Kampferholz gebaut; bei Flut scheint es frei im Wasser zu stehen. Der Schrein selbst besteht aus zwei Hauptgebäuden, Honsha und Sessha Marodo-jinja, und siebzehn weiteren Bauwerken. Die Anlage ist UNESCO-Welterbe, und mehrere ihrer Gebäude und Besitztümer sind vom japanischen Staat als Nationalschatz eingestuft.

Kiyomori und die Regeln der Insel

Der Schrein in seiner heutigen Form geht auf Taira no Kiyomori zurück, einen Hofadligen, der 1168 als Gouverneur der Provinz Aki den Großteil des Baus finanzierte. Mori Motonari, Herr der Choshu-Domäne, ließ 1571 die Honden neu errichten, und die Noh-Bühne am Hauptschrein stammt von 1590. Reinheit zählt hier mehr als in den meisten Schreinen: Seit 1878 sind Geburten und Todesfälle in seiner Nähe nicht erlaubt. Die Insel gehört zu den Drei Ansichten Japans, die Hayashi Gaho 1643 benannte, und das Kangen-sai, ein Bootsritual, das Kiyomori im 12. Jahrhundert begründete, ist bis heute die größte Zeremonie des Schreins.

Der Misen und der Rest der Insel

Miyajima ist ländlich und bergig, 30,39 Quadratkilometer mit rund 2.000 Einwohnern, der Schrein ist also nicht der einzige Grund für die Überfahrt. Der Misen ist mit 535 Metern der höchste Punkt, und die Miyajima-Seilbahn bringt dich bis auf eine halbstündige Wanderung an den Gipfel heran. Die fünfstöckige Pagode oberhalb des Schreins stammt von 1407, und Senjokaku, die Halle, die Toyotomi Hideyoshi im 16. Jahrhundert begann, ist das größte Bauwerk der Insel. Daiganji, das den Schrein bis zur formalen Trennung von Shinto und Buddhismus 1868 verwaltete, ist einer der drei bekanntesten Benzaiten-Tempel Japans. Oben blühen im Frühjahr Kirschbäume, im Herbst färben sich die Ahorne.

Anreise, Ticket und verbunden bleiben

Die JR-Miyajima-Fähre braucht von Miyajimaguchi zehn Minuten auf die Insel, und der Schrein kostet 300 Yen Eintritt, nimm also Münzen mit. Dies ist ein Shinto-Schrein: Verbeuge dich am Torii, spüle die Hände am Becken und nutze am Opferkasten zwei Verbeugungen, zwei Händeklatschen und eine Verbeugung. Sieh vorher aufs Wetter, denn die Gebäude stehen im Wasser, und Taifun Songda beschädigte sie am 5. September 2004 schwer. Goodbars verkauft eine Japan-eSIM, die du zu Hause installierst und bei der Landung einschaltest; sie läuft über NTT docomo, gemessen an den Mobilfunkverträgen das größte Netz Japans, und unsere Abdeckungsseite für Japan zeigt, wo es verfügbar ist und was unabhängige Geschwindigkeitstests messen.

Häufige Fragen

Was kostet der Eintritt zum Itsukushima-Schrein?

Der Eintritt beträgt 300 Yen. Nimm Münzen mit, denn an Schreinen und Tempeln läuft in Japan noch immer vieles bar.

Wie kommt man nach Miyajima?

Mit der Fähre ab Miyajimaguchi auf dem Festland in Hatsukaichi. Die JR-Miyajima-Fähre braucht zehn Minuten.

Wie groß ist das schwimmende Torii?

Rund 15 Meter hoch, zinnoberrot gestrichen und aus fäulnisbeständigem Kampferholz. Es ist das bekannteste Stück des Schreins, aber auch die Noh-Bühne von 1590 lohnt einen Blick.

Funktioniert mein Handy auf Miyajima?

docomo nennt in seinem Nachhaltigkeitsbericht 2025 eine LTE-Bevölkerungsabdeckung von etwa 100 Prozent und führt Miyajima in seinen veröffentlichten 5G-Listen nicht auf; rechne hier also mit 5G, das vom Gerät und vom genauen Ort abhängt. Lade die Inselkarte vor der Fähre herunter. Goodbars verkauft eine Japan-eSIM, die du zu Hause installierst und bei der Landung einschaltest; sie läuft über NTT docomo, gemessen an den Mobilfunkverträgen das größte Netz Japans, und unsere Abdeckungsseite für Japan zeigt, wo es verfügbar ist und was unabhängige Geschwindigkeitstests messen.

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